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Artikel Tagged ‘Reifen’

Dunlop rüstet historische Rennserien aus und bietet Werksservice

8. Februar 2011 Keine Kommentare

Dunlop Historische RennserieIn “Dunlop FHR Langstreckencup” und “FHR Historische Tourenwagen- und GT-Trophy” werden Fahrzeuge bis 1965 mit Dunlop Reifen ausgestattet / Umfassender Dunlop-Werksservice an der Rennstrecke

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Tuning ganz einfach mit dem Stylingkatalogen 2011 von Racelook

4. Februar 2011 Keine Kommentare

tuningAutofahrer sind eine Fraktion für sich, gerne wird mit dem Statussymbol Auto geprallt und das Auto ist ein beliebtes Thema bei der geselligen Stammtischrunde. Individualität ist gefragt, so gut wie niemand will eine Fahrzeug von der Stange, also werden jährlich Millionen Euro dafür ausgegeben, dass liebste Stück mit Tuningteile weiter aufzuwerten.

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Reifenpanne und trotzdem mobil bleiben

25. Juni 2010 Keine Kommentare

reifenpanne Unverhofft kommt oft. Dies müssen auch immer wieder Autofahrer feststellen, die mit einer Reifenpanne liegen bleiben. Ob im alltäglichen Straßenverkehr oder auf der Fahrt in den Urlaub: Pneus machen fast immer zum ungünstigsten Zeitpunkt schlapp.

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Bis zu 200 Bestandteile ergeben den perfekten Reifen

1. September 2009 Keine Kommentare

Sie sind das einzige Bindeglied zwischen Auto und Straße und genau deshalb werden an sie so hohe Anforderungen gestellt: die Reifen. Ein enormer Aufwand an Forschung und Entwicklung ist nötig, um alle Anforderungen an Abriebverhalten, Rollwiderstand und Fahrverhalten bei Nässe und Trockenheit unter einen Hut zu bringen.

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Was wäre die Welt ohne Autoreifen

14. August 2009 Keine Kommentare

Eine Welt ohne Reifen ist heute nicht vorstellbar. Ohne die „verpackte Luft“ käme kaum ein Fahrzeug gut lenkbar um die Kurve, wäre Bremsen von der Haftung von Metall auf Asphalt abhängig. Komfort, Pannensicherheit, sicheres Kurven fahren mit hohen Geschwindigkeiten – alle diese für uns heute so wichtigen Dinge gäbe es kaum im Individualverkehr.

Begonnen hat das alles mit dem englischen Erfinder William Thomson, der sich 1845 den ersten Luftreifen aus Gummi patentieren ließ.

Thomson hatte mit seinem Patent die Zukunft vorweg genommen. Zu seiner Zeit fuhr nahezu alles, das sich auf der Straße bewegte, auf Rädern mit Metall- oder Holzreifen. Die Straßen waren – verglichen mit unseren glatten Asphaltbändern – schlecht, verschlammt und mit Nägeln übersäht, die sich aus den Holzreifen und -felgen gelöst hatten. Alles in Allem: Keine gute Umgebung für die ersten Luftreifen. Im Grunde hatten diese „Pneumatics“, wie man sie später nannte, noch Glück: Mangels Fahrzeuge kamen sie kaum zum Einsatz. Ihre Tragfähigkeiten reichten für Kutschen nicht aus, Fahrräder standen zu dieser Zeit noch in den Kinderschuhen. Die Erfindung wurde bald vergessen, Thomson kam auf andere Ideen, die mehr Erfolg versprachen.

Viele Erfindungen und Entdeckungen der Geschichte werden zweimal gemacht. So kam 1863 der irische Tierarzt John Dunlop auf dieselbe Idee. Der Legende nach suchte er eine komfortablere Bereifung für das Rad seiner Tochter – und erfand den Luftreifen zum zweiten Male. Dieses Mal hatte der Reifen Glück: Er wurde nicht nur von einem geschäftstüchtigeren Mann erfunden, als Thomson es gewesen war, es gab mit den schon recht fortgeschrittenen Fahrrädern auch gute Nutzungsmöglichkeiten. Mit dem Luftreifen begann die eigentliche individuelle Mobilität.

Bis auf Schienenfahrzeuge gibt es bis heute kein einziges Land- oder Lufttransportmittel größerer Bauart, das ohne Reifen auskommt und halbwegs zufriedenstellende Geschwindigkeit mit exakter Lenkbarkeit verbindet. Der Stoff, aus dem die mobilen Träume sind, beginnt mit Kautschuk und Schwefel. Beides vermengt sowie unter Druck und Hitze gebracht, vulkanisiert zu Gummi. In die richtige Form gezwängt, kann man diese mit Luft füllen. Fertig ist der erste Luftreifen. Und der kann schon eine ganze Menge: Die Luft im Gummi federt das Rad, sorgt mit seinen Haftungseigenschaften für deutlich mehr Grip und für geringeren Rollwiderstand. Das Fahren wird leichter, das Bremsen sicherer, die Lenkung genauer. In der Folgezeit wird der nun „Pneumatic“ genannte Luftreifen dem bisher verwendeten Metall oder Vollgummi bald den Rang ablaufen – auch wenn die damaligen Fahrradfahrer, die „Velozipedisten“, schnell Meister im Reifenflicken werden. Eine Ausfahrt ohne Panne ist nahezu undenkbar. Da braucht es schon eine Menge sportlichen Eigensinns, um weiter auf das Rad zu setzen. Aber trotz Pannenanfälligkeit sind schon die ersten Luftreifen deutlich besser als die Eisen- oder Vollgummireifen, die sie ersetzen.

Der Fahrradreifen wird so zum Urtyp aller Pneus, die aus unserer heutigen Welt nicht mehr weg zu denken sind. Alle Landfahrzeuge ohne Schienen, fast alle Luftfahrzeuge sind unbeweglich ohne die in Gummi eingeschlossene Luft. Selbst die Raumfahrt kommt nicht ohne Reifen aus – die Apollo 15-Mission von 1971 zeigt, dass sich auch das Mondauto nur dann dynamisch bewegen lässt, wenn es Luftreifen hat. Der kaum beachtete Reifen ist so zur Basis unserer Mobilität geworden. Seine Reise geht weiter – bald wird er erwachsen werden und den ersten Autos Haftung geben. Auch sein Äußeres ändert sich: Er bekommt die ersten Profile. Wie es weiter geht, lesen Sie in unserer nächsten Folge von „Welt ohne Reifen“.